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Viel Applaus für eine „Leiche“
(UK) Im Rahmen der Jahresabschlussfeier des Sportverein Bolheim in der Turn- und Festhalle führte die Theatergruppe des Vereins unter der Leitung von Sissi Barth und Christine Mack das Stück „Die Leiche ist nicht totzukriegen“ auf. Ein Theaterstück in zwei Akten mal ganz anders, denn es wurde gezeigt, wie eine Probe zu einen eigentlich sehr ernsten Stück auch aussehen kann und was dann letztlich bei der Premiere so alles schief geht, brachte die Lachmuskulatur der zahlreichen Zuschauer so richtig in Fahrt.
Als sich der Vorhang öffnete, saß der Opa (Bernhard Barth) leblos in einem Sessel in seiner Wohnstube. Kurz darauf erscheint dessen Enkelin Veronika (Simone Schmidbaur) mit ihrem Mann Ingo (Michael Mayer). Beide kamen frohgelaunt von einer Hochzeitsfeier und mussten nun feststellen, dass mit Opa etwas nicht stimmte. Sehr zum Missvergnügen des Regisseurs (Uwe Keßler), aber zur Belustigung des Publikums hält sich Opa überhaupt nicht an das Rollenbuch. Dies geht sogar soweit, dass Opa plötzlich seine Hose fallen lässt und dann nur noch in der Unterhose auf der Bühne steht. Daraufhin bricht der Regisseur die Probe ab. Es folgte die Premiere des Stückes indem nun plötzlich Opas Ehefrau Erna (Maria Schmidbaur), welche im Publikum saß, sich in das Stück einmischte und nicht nur die Schauspieler auf der Bühne sondern auch die Souffleuse (Anica Burkhardt) in Rage brachte. Schließlich schaffte es Erna sogar bis auf die Bühne, wo dann auch noch ein Feuerwehrmann (Manfred Braunger) auftauchte, der so manchen Dialog der Schauspieler etwas missverstanden hat und immer irgendwelche Brände bekämpfen wollte. Der Regisseur versuchte zwar als Geist verkleidet noch zu retten was zu retten ist, doch ging auch die Premiere voll in die Hose. Nur Opa und seine Frau lagen sich am Ende so richtig in den Armen. Nachdem man ein durchweg positives Fazit der Theateraufführung gezogen hat, wird man sich schon bald daran machen ein Stück für das nächste Jahr auszusuchen und einzustudieren.
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